k blogSchon die Bee Gees schrieben ein Lied über diesen Ort, welches sogar mir bekannt ist, obwohl man die Gruppe sonst weniger in meiner Playlist findet. *zwinker*
Das ist aber nicht der Grund, weshalb meine Geschichte in diesem wunderschönen Bundesstaat spielt, sondern vorrangig, weil meine Mama den Großteil ihrer Kindheit dort verbrachte und mich ihre Geschichten über die Natur und ihre Zeit dort faszinierten.
Ich gebe zu, ich bin selbst irgendwie verliebt in die Kartenhäuser Amerikas, die weißen Gartenzäune und die Vorgärten, wie sie wahrscheinlich jeder aus den Filmen kennt. Massachusetts war der erste Ort, den ich im Kopf hatte, als Jeremy mir als Figur in den Sinn kam, auch wenn er damals noch keinen Namen hatte. Der kam erst später und war im Vergleich zu Julias Namen jener, der danach nicht ein einziges Mal mehr überdacht wurde.

Ein weiterer Grund für die Länderwahl war, dass mir jeder einzelne Gedanke, den ich zum Buch hatte und notierte, auf Englisch in den Sinn kam. Ich überlegte schon, ob es nicht einfacher wäre, ihn gleich auf Englisch zu schreiben und gegebenenfalls später zu übersetzen, entschied mich aber dann doch schnell dagegen – mein Heimatland ist und bleibt trotz allem Österreich. Allerdings musste ja dann ohnehin wieder jeder dieser Gedanken übersetzt werden, was nicht immer einfach war, weil gewisse amerikanische/englische Redewendungen und Ausdrücke eben im Deutschen nicht existieren – zumindest nicht in der Form, die ich gebraucht hätte. Umso dankbarer bin ich einerseits für das Online-Wörterbuch, vor allem aber auch für meine brave Mama, die immer mal wieder zurate gezogen wurde, bevor ich die Nerven verlieren musste =)
„Bis du wieder atmen kannst“ wird bestimmt nicht das letzte Werk sein, das ich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten stattfinden lasse, aber keine Angst, ich bleibe auch meinen anderen Wurzeln treu und entwickle bereits Ideen für meinen neuen Roman nach der Fortsetzung von „Bis du wieder atmen kannst“, welcher in Österreich stattfinden wird.